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HISTORY

Liebe Besucherin, lieber Besucher unserer Website.

 

Unter der Rubrik "History" möchten wir Ihnen ein paar Einblicke in die Geschichte unserer historischen Anlage und natürlich dem Zirkelstein aufzeigen. Nach und nach werden wir versuchen, historische Bilder, Schriften und Berichte medial aufzuarbeiten und Ihnen an dieser Stelle zugänglich zu machen.

 

Sie haben ebenfalls historisches Material über das Zirkelsteinhaus, die Umgebung oder den Zirkelstein selber? Wir würden uns freuen, wenn Sie es mit uns teilen würden. HIER können Sie sich bei uns melden.

 

 

Das Zirkelsteinhaus - Bewegte Geschichte

[Quelle: Naturfreundehäuserverzeichnis 2007 / 2008; entdeckt und bereitgestellt von Petra Sobeck - Tourismus- u. Marketinggesllschaft Sachsen]

 

"Im äußersten Zipfel der Sächsischen Schweiz gelegen, genießt man vom Zirkelsteinhaus den Blick in die Sächsische Schweiz, das Böhmische Mittelgebirge und das Riesengebirge. Wieder - denn das Haus hat eine wechselvoll Geschichte.

Hans Frank, Bruder des Schriftstellers Leonhard Frank, war Initiator des Hausbaus am Zirkelstein. 1914 konnte erstmals übernachtet werden. Das Haus entwickelte sich rasch zu einem Zentrum des Meinungsaustausches, der Geselligkeit, der Bildung, für Versammlungen und Konferenzen.

Schon 1923 durchsuchte die bewaffnete Reichswehr nachts das Zirkelsteinhaus nach Waffen. 1933 wurden die Naturfreunde von den Nationalsozialisten enteignet und das Zirkelsteinhaus dem Reichsverband der Deutschen Jugendherbergen überschrieben.

[...]

1948 wurde auch das Naturfreundehaus am Zirkelstein dem Staatsapparat einverleibt und als Jugendherberge Hans Dankner von der Freien Deutschen Jugend (FDJ) betrieben.

 

 

Kein Protokoll, nur eine Gasthausrechnung aus Graupa ist als Beleg der ersten Zusammenkunft geblieben, auf der im März 1990 die Wiedervereinigung der Naturfreunde Dresden angeregt wurde. In komplizierten Restitutionsverfahren kehren einige der Naturfreundehäuser auf dem Gebiet der ehemaligen DDR in den Besitz der Naturfreunde zurück. So wurde mit Unterstützung der Bundesgruppe und des neugeschaffenen Familienferien- und Häuserwerks auch die Rückübertragung des Naturfreundehauses Am Zirkelstein 1993 möglich."

 

 

"Die Zirkelmutter"

 

Kennen Sie schon die Geschichte der Zirkelmutter? Am 30. März 2008 bekamen wir im ZirkelsteinResort Besuch von Christa und Siegfried Dünnebier aus Sebnitz. Das liebenswerte Renterpaar erzählte uns mit großer Begeisterung die Geschichte der guten Seele vom Zirkelstein.

 

 

Familie Dünnebier versprach uns, die Geschichte in gedruckter Version zukommen zu lassen. Gesagt, getan. Den Brief der Beiden sowie die Geschichte "Wos mir de Zirkelmutter drzahlte" haben wir Ihnen zum download bereit gestellt.

 

ZUM DOWNLOAD "WOS MIR DE ZIRKELMUTTER DRZAHLTE"

 

Die folgenden Bilder haben wir von Rainer Dannenberg aus Dresden zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen DanK!

 

Folgendes Sprüchlein war noch 1926 an den Deckenbalken im Gastraum des Zirkelsteinhauses zu lesen:

 

Am Meurerturm im Schrammgestein,

Dort klemmte ich im Nordriß drein.

Auf einmal gab es einen Rutsch,

Die gute Laune war gleich futsch.

Am Knöchel und am großen Zeh,

Da tat es ganz empfindlich weh,

Und an verschiedenen Stellen,

Ließ sich die Haut appellen.

Ich konnte kaum noch grauchen.

War nicht mehr zu gebrauchen.

Sagt einer da aus dem Verein,

Wir bringen dich zum Zirkelstein,

ins Heim, in großer Eile,

Dort wirst du wieder heile.

Mit Jod und Salben eingeschmiert,

Ward ich fürs erste da kuriert.

Saß nun mit bangem Herzen,

Und pflegte meine Schmerzen.

Schau plötzlich aus der Ecke,

Zum Balken an der Decke.

Dort stand, von Künstlerhand geschrieben,

Was mir nunmehr zum Trost geblieben:

"Jungfernmilch und Schneckenblut,

ist für allen Schaden gut!"

 

Am 2. September 2011 erhielten wir von Wolfgang Müller (Jahrgang 1933) folgende Email - vielen Dank!

Ich kam im März 1944 mit Mitschülern und Lehrern des  Leipziger Schillergymnasiums im Rahmen der Kinderlandverschickung (KLV) in die Jugendherberge Zirkelstein.  In dieser Zeit war das Heim für Reisende etc nicht zugänglich.  Im Speisesaal wurden täglich die etwa acht Tische umgeräumt, um Unterricht halten zu können. In dieser Zeit mussten täglich zwei Auserwählte nach Schöna laufen, um mittels einer Tragestange eine Metallkanne mit Milch zum Lager zu tragen.  Wenn wir am Wege am Zirkelstein vorbeiliefen, sahen wir oben ein großes Hakenkreuz in den Fels gehauen.  Als ich nach 1989 wieder einmal im Lager war, war das Nazisymbol weg. Die Heimleiterfamilie damals hieß Fichtner. Im Herbst 1944 wurden wir in ein anderes Lager oberhalb Bad Schandaus umgesiedelt.

 

Am 7.Mai 2013 erhielten wir von Ulrich Vogel aus Berlin folgende Email mit Bildmaterial - vielen Dank!

 

Sehr geehrte Damen und Herren ,

bei der Durchsicht alter Fotos meines Vaters ( Jahrgang 1903 )  habe ich die angehängten 4 Bilder gefunden. Leider  ist hier nur das Naturfreundehaus "Am Zirkelstein " vermerkt. Ich kann leider  keine Auskunft über den Zeitpunkt der Aufnahme  machen. Mein Vater Hans Vogel war eigentlich in seiner   frühen Jugend  Ruderbootfahrer und später dann Segler.Ob er mit diesen Wasserfahrzeugen mal dort war,kann ich mir nicht vorstellen. Eher schon ,dass er als begeisterter  Motorrad- und später Autofahrer mals einen Ausflug in die Sächs.Schweis unternommen hat, ist schon eher denkbar.Ich gehe mal davon aus, dass die Bilder in den dreissiger Jahren entstanden sein könen. Ich würde mich freuen, wenn diese Bilder auf der Homepage eingestellt werden könnten und dadurch mehr über das alte Haus gezeigt werden  kann.

 Blick vom Elbhang gen Zirkelsteinhaus mit Terrasse

Gastraum mit historischen Deckenbalken

Der heutige Personalraum - damals als Gaststube genutzt

Die historische Küche in der einst für bis zu 400 Kinder gekocht wurde

 

 


 


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